Stadtgebiet Hörstel 

Stadtwehrübung 2009

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24.10.2009 
Stadtwehrübung in Riesenbeck

Dieses Jahr fand die Stadtwehrübung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Hörstel in Riesenbeck statt. Das DRK aus dem Stadtgebiet war ebenfalls am Übungsgeschehen beteiligt.

Die Stadtwehrübung fand diesmal zu einer ganz unverhofften Zeit am Samstag morgen sehr früh statt. Um 03:35 wurde von der Leitstelle in Rheine der Übungsalarm für die Löschzüge der Feuerwehr und das DRK ausgegeben.

Das DRK war hauptsächlich für die Versorgung der übenden Feuerwehrleute zuständig. Es waren vom DRK folgende Fahrzeuge im Einsatz:
 
 
Fahrzeug Rotkreuz-
gemeinschaft
Stärke  Einsatzabschnitt
MTW RK TE 6-19-4 Riesenbeck 1/2 Abschnittsleitung DRK
RTW RK TE 6-83-1 Riesenbeck 1/2 Sanitätsdienst
Betreunngskombi RK TE 6-73-4 Riesenbeck 1/1 Betreuung / BNN
MTW RK TE 6-19-1 Hörstel 1/2 Verpflegung
ATW RK TE 6-89-1 Hörstel 1/2 Sanitätsdienst
LKW RK TE 6-74-2 Bevergern 1/2 Verpflegung
MTW RK TE 6-19-3 Dreierwalde 1/1 Verpflegung
Betreuungsgespann RK TE 6-73-3 Dreierwalde 1/5 Verpflegung

Vom Roten Kreuz wurde ein Abschnitt DRK mit den Unterabschnitten Sanitätsdienst, Betreuung / BNN und Verpflegung eingerichtet.

Hier die Funkeinsatzskizze:

Nach der Übung wurden alle Teilnehmer vom DRK mit heißem Kaffee und Brötchen versorgt.


Hier ein Blick auf den DRK-Bereitstellungsplatz, der an der Bushaltestelle im Oberdorf eingerichtet wurde. Vorne links das Zugfahrzeug vom Betreuungsgespann (RK TE  6-73-3), davor der Betreuungskombi (RK TE  6-73-4), vor dem Betreuungskombi der MTW Riesenbeck (RK TE  6-19-4), der als DRK-Abschnittsleitung eingesetzt war und davor der Rettungswagen (RK TE  6-83-1).


Hier der ATW Hörstel (RK TE 6-89-1) beim Einrichten eines San-Bereiches in Nähe der Verpflegungsstelle (Marc Bloem, Daniel Hatke, Sebastian Niermann, Maik Reinert, Matthias Postmeier, Kevin Büther).
 


Kaffeekochstelle
Vom DRK Dreierwalde waren noch im Einsatz (nicht auf dem Bild) Feldkoch Peter Gewald, 
 


Thomas Remmersmann, Matthias Postmeier, Petra Hebbeler, Julia Rottmann, Maik Reinert und Melanie Sasse beim Belegen der Brötchen. 
 


Pastor Stefan Notz, Ingrid Bohle und Tim Verlage in der Betreuungsstelle / Basisnotfallnachsorge (BNN).
 


Unterabschnittsleiter Verpflegung Thomas Fleege beim Abschmecken und Prüfen des Kaffees.

DRK Abschnittsleiter war Werner Beiermann, unterstützt in der DRK Abschnittsleitung von Roland Hebbeler, Kevin Stockel und Marcus Schmidt. 
Der DRK RTW (RK TE 6-83-1) war besetzt mit Benedikt Keller und Helmut Berghaus. 
Den LKW Betreuung aus Bevergern (RK TE 6-74-2) besetzten Marcel Rothert, Carsten Kleinhaus und Thorsten Bems.
 


Neue Gerätschaften im Härtetest bei Stadtwehrübung in Riesenbeck

Riesenbeck. „Der komplette Ostflügel der Sünte-Rendel-Schule mitsamt Lehrküche und Mensa brennt. Ein starker Wind treibt die hohen Flammen voran. Nun ist auch der benachbarte Trakt der Stadtverwaltung bedroht.“ - Mit diesem Szenario sah sich die Feuerwehr der Stadt Hörstel anlässlich der alljährlichen Stadtwehrübung konfrontiert. Diesmal war die Übung absolut unangekündigt, berichtet der Leiter der städtischen Feuerwehr, Norbert Stegemann.

Dazu fand sie zu einem gänzlich ungewöhnlichen Zeitpunkt stattt, nämlich am Samstag in aller Frühe. Gegen 3.30 Uhr wurde Alarm gegeben. Wenig später trafen aus allen Ortsteilen die Löschzüge ein. Insgesamt beteiligten sich rund hundert Feuerwehrleute an der Aktion, so Stegemann.
Im Zentrum stand diesmal nicht die Personenrettung, sondern allein der Löschangriff. Als eine zu lösende Schwierigkeit erwies sich die Wasserversorgung. Die nächsten Wasserhydranten liegen am Hotel Stratmann und am Pfarrheim und damit in einiger Entfernung vom innen liegenden Schulplatz. Also musste die Wasserversorgung aus dem anliegenden Dortmund-Ems-Kanal erfolgen. Zur Verfügung standen unter anderem zwei besonders leistungsstarke Wasserwerfer, mit einer Leistung von 3000 bzw. 5000 Liter pro Minute. Auch vom Kanal aus hatte die Feuerwehr ein ganzes Stück Förderstrecke zu überwinden, außerdem kam noch die Steigerung über den Klipp dazu. Auf diese Weise konnten die Verstärkerpumpen getestet werden. Dieser Test war Bestandteil der Übungsziele. Dazu gehörte auch die Anwendung des vor zwei Jahren geänderten Funkkonzepts mit dem Einsatz auf getrennten Kanälen und in verschiedenen Abschnitten. Die Funkverhältnisse vor Ort erwiesen sich als sehr schwierig.

Im Fokus des Interesses stand diesmal außerdem der neue Stromerzeuger des Hörsteler Löschzugs und die „Powermoon“-Einheiten, die selbst in tiefster Dunkelheit für eine perfekte Ausleuchtung auch einer großen Einsatzstelle sorgen. Mit dem Resultat zeigte sich Stegemann sehr zufrieden.

Neben den Löschzügen, der Polizei und dem Ordnungsamt war auch die Wasserschutzpolizei aus Bergeshövede einbezogen worden. Das Feuerwehrboot aus Bevergern sicherte auf dem Kanal die Wasserentnahmestelle. Unterstützt wurde die Übung außerdem vom Roten Kreuz. Da in diesen frühen Morgenstunden kein „Verletzter“ zu versorgen war, sorgte das DRK für das leibliche Wohl aller Helfer.

Auszug aus IVZ Nr. 250 R IV 12, Hörstel, Di 27.10.2009, Stephan Beermann
 

 

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