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Jahreshauptversammlung des 
DRK Ortsverein Riesenbeck

 Landesverband ehrt Helmut Berghaus 

 

Jahreshauptversammlung des DRK Ortsverein Riesenbeck

-uh- Riesenbeck. Helmut Berghaus erhält die Verdienstmedaille des DRK-Landesverbandes Westfalen Lippe. Überreicht wurde ihm die Auszeichnung durch den Vorsitzenden des DRK-Kreisverbandes Tecklenburger Land, Dr. Artur Wilkens, während der Generalversammlung des Ortsvereins Riesenbeck. "Es ist mir nicht nur eine Pflicht" so Wilkens, "sondern ein echtes Bedürfnis, einen Mann zu ehren, der 30 Jahre die Geschicke des Ortsvereins maßgeblich mitgestaltet hat. Wir alle wissen seinen Einsatz, seine Fähigkeit zu begeistern, aber auch seine Begeisterungsfähigkeit zu schätzen." In Helmut Berghaus verbinde sich die Unbeirrbarkeit des Fachmanns mit der gesunden Neugierde, sich auch auf Fachfremdes einzulassen. "Sie leben Engagement vor und sind ein herausragendes Beispiel für gelebte Solidarität."
Helmut Berghaus begann seine Laufbahn beim DRK 1976 mit einem "Erste Hilfe"- Lehrgang. Bereits einen Monat später wurde er Mitglied beim JRK. Im Laufe der Jahre absolvierte er viele Lehrgänge und Ausbildungen wie die zum Medizinproduktbeauftragten, Sanitätsausbilder oder die zum Ausbilder für Personal im Rettungsdienst. Seit 1998 darf er die Berufsbezeichnung Rettungsassistent tragen. 2003 entwickelte er ein Konzept für den Sanitäter vor Ort, das mittlerweile sehr erfolgreich angelaufen ist.
Neben der Auszeichnung für Helmut Berghaus standen Neuwahlen zum Vorstand und weitere Ehrungen auf der Tagesordnung. Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Vorsitzender ist Dr. Georg Dyballa, der vertreten wird durch Werner Beiermann, Schatzmeisterin Ingrid Bohle, Rotkreuzärztin Dr. Thora Diederich, Rotkreuzleiterin Rosemarie Da Soller, Rotkreuzleiter Helmut Berghaus, stellvertretender Rotkreuzleiter Werner Beiermann und die Beisitzer Erika Kaiser, Lars Henrik Averbeck und Michael Hellweg. Die Auszeichnungsspange für fünf Dienstjahre erhielten Sascha Rotert, Tim Verlage und Inge Brinkjans. Auf zehn Dienstjahre können Paula Möller und Hildegard Stadler zurückblicken. Seit 20 Jahren ist Maria Jürgens dabei und 25 Jahre hält Peter Ungruhe dem DRK die Treue. Seit bereits 40 Jahren ist Rosemarie Da Soller DRK-Mitglied. Die Erinnerungsspange des Malteser Hilfsdienstes zum Weltjugendtag 2005 Sanitätswachdienst erhielten Helmut Berghaus, Benedikt Laumann und Thomas Remmersmann.
In ihrer Rechnungslegung gab Schatzmeisterin Ingrid Bohle genaue Auskünfte über Erträge und Aufwendungen Die höchsten Kosten entstanden durch den Sanitätsdienst (5693,87 Euro), den Blutspendedienst (4314,18 Euro) und den Rettungsdienst (4028,53 Euro). Die höchsten Erträge erzielt der Ortsverein aus den Mitgliederbeiträgen (8158,87 Euro), dem Blutspendedienst 5237 Euro) und den Sanitätseinsätzen (4287 Euro). Während der Versammlung wurde beschlossen, dass Mitglieder, die über das Rote Kreuz eine Flugrückholversicherung abschließen, den vom Ortsverein zu tragenden Anteil (50 Prozent des Versicherungsbetrages) erstatten müssen.
Zum Schluss der Veranstaltung blickte Werner Beiermann noch einmal auf das vergangene Jahr zurück. So gab es 64 Einsätze als Sanitäter vor Ort, in drei dieser Fälle kam auch der Defibrillator zum Einsatz. Insgesamt wurden 90 Prozent aller möglichen Einsätze abgedeckt. "Eine wahnsinnig tolle Leistung!", wie Dr. Artur Wilkens betonte, denn die Erwartungen des Kreises liegen nur bei 56 Prozent.
 

Dienstag, 04. April 2006  |  Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung (Hörstel) 
 

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