Krisenintervention
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Tips für die Vorbereitung
auf Einsätze
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Vorbereitende Stressbewältigung durch
vorbereitende Maßnahmen, z.B. vor und nach Dienstantritt Ausrüstung
auf Vollständigkeit und Funktion prüfen.
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Liste mit Telefonnummern erstellen, die Helfer
nach einem belastenden Einsatz anrufen sollen. Im Stadtgebiet Hörstel
sind die Rotkreuzleitung (RK-Leiter, Stellvertreter und RK-Ärzte)
die ersten Ansprechpartner
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Nachbesprechung (Debriefing und Defusing)
nach jedem Einsatz durchführen.
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Tips für die Tage nach
einem belastenden Ereignis
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Sport und Fitness-Training in den nächsten
1 bis 2 Tagen kann etliche der körperlichen Stressreaktionen erleichtern.
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Teil Dir Deine Zeit ein - lass Dich nicht
hängen.
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Du bist normal und hast normale Reaktionen
- mach Dich nicht selber verrückt.
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Rede mit Menschen - erzählen ist eine
wirksame Heilmethode
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Versuche nicht, Deine Gefühle mit Alkohol
oder anderen Drogen zu mildern - sie kommen wieder.
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Bleib in Kontakt mit anderen - Du bist den
anderen nicht egal!
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Führe so gut wie möglich Dein normales
Leben weiter.
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Verbringe Zeit mit anderen Menschen.
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Hilf Deinen Kameraden, indem Du schaust, wie
es den anderen geht und indem ihr über Eure Gefühle redet.
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Es ist normal, wenn Du Dich schlecht fühlst
- es ist hilfreich, wenn Du darüber mit anderen redest.
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Wenn Du nachts nicht schlafen kannst, kann
es gut sein, in diesen Stunden Deine Erfahrungen in ein Tagebuch zu schreiben.
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Tue Dinge, die Dir gefallen.
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Denke daran, dass auch Menschen in Deiner
Umgebung ihren Stress haben.
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Fäll jetzt keine großen Entscheidungen.
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Den täglichen kleinen Entscheidungen
solltest du nicht ausweichen. So behälst Du die Kontrolle über
Dein Leben. Wenn Dich z.B. jemand fragt, was Du essen willst, solltest
Du antworten, auch wenn es dir eigentlich egal ist.
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Sieh zu, dass Du viel Ruhe bekommst.
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Intensive Gedankenarbeit, Alpträume und
sich aufzwingende Erinnerungen sind normal. Versuche nicht, sie wegzudrücken.
Sie werden mit der Zeit weniger werden und verschwinden.
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Iss regelmäßig und ausgewogen,
auch wenn Du keinen Hunger hast.
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Für Freunde und Familienmitglieder:
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Das wichtigste, das Ihr tun könnt ist
- Zeit mitbringen und zuhören.
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Wenn Ihr nicht gefragt werdet, bietet von
Euch aus an, dass Ihr da seid und zuhören könnt.
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Achtet zusammen mit Euren Bekannten in dieser
Zeit besonders auf persönliche Sicherheit.
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Helft bei den täglichen Arbeiten wie
sauber machen, kochen, auf die Kinder aufpassen.
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Nehmt Ärger oder Stimmungsschwankungen
nicht persönlich.
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Erzählt Euren Bekannten nicht, dass es
noch schlimmer hätte sein können. Das ist kein Trost. Versichert
ihnen, dass Ihr mit Ihnen leidet, dass Ihr Euch bemüht, sie zu verstehen
und dass Ihr ihnen helfen wollt.
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